MERCOSUR – Wachstumsmarkt Südamerika

Der Gemeinsame Markt Südamerikas wurde durch den Vertrag von Asunción am 26. März 1991 konstituiert. Unter der Bezeichnung MERCOSUR (spanisch: Mercado Común del Sur = Gemeinsamer Markt des Südens) stellt sich hier ein Binnenmarkt mit mehr als 260 Millionnen Menschen dar, der ein BIP von etwa einer Billion US-Dollar erwirtschaftet und Waren im Wert von ca. 130 Milliarden Dollar im Jahr importiert.

Deutsche Unternehmen mit Export- und Investitionsinteresse im MERCOSUR berät die NRW-Schwerpunktkammer für Lateinamerika, die IHK zu Essen.
Die IHK verweist insbesondere auf Brasilien, die inzwischen neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt, die in der Vorbereitung auf die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Sommerspiele 2016 etwa 40 Milliarden Euro investieren wird. Firmen aus Deutschland, so die IHK zu Essen, haben bei Infrastrukturprojekten gute Wettbewerbschancen. Mit unternehmensindividuellen Beratungsgesprächen soll deutschen Firmen hier Hilfestellung angeboten werden: http://www.essen.ihk24.de
Auch die IHK Nordschwarzwald in Pforzheim hat Brasilien im Fokus, sie bietet Seminare und Informationsveranstaltungen zum Umgang mit brasilianischen Geschäftspartnern, siehe dazu: http://www.weiterbildung-mit-uns.de
Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld setzt ihren Schwerpunkt in einer Veranstaltung zu Brasilien am 1.3.12 in der Möbelindustrie, sie informiert über den Möbelmarkt Brasilien, die Handelsstrukturen, die Produktionsentwicklung, Nachfrage und Möglichkeiten und aktuelle Trends: http://vstdbv3.ihk.de/vstdbv3/pages/ihk/details.jsf
Am 13.3.12 veranstaltete die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen einen Beratungstag MERCOSUR mit individuellen Beratungsgesprächen zu Argentinien und Brasilien durch die dort ansässigen Handelskammern, s. http://vstdbv3.ihk.de/vstdbv3/pages/ihk/details.jsf

Die deutschen Auslandshandelskammern in Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay, Bolivien und Chile haben sich in der sogenannten MERCOSUR-Allianz zusammengeschlossen, ihr Internetauftritt findet sich unter
http://www.ahkmercosur.com/mercosur/index.asp?

Bei den Beziehungen in den MERCOSUR sind die Verwendung der spanischen und der portugiesischen Sprache unerlässlich, jeweils jedoch in ihren lateinamerikanischen Varianten.
In einigen lateinamerikanischen Ländern sind auch andere europäische Sprachen verbreitet, so wie Englisch in Teilen Argentiniens, Deutsch im Süden Brasiliens und Chiles, in Paraguay und Venezuela oder Italienisch in Brasilien, Argentinien, Uruguay und Venezuela.
In Bolivien sind mehrere indigene Sprachen verbreitet durch die Verfassung als Amtssprachen neben Spanisch anerkannt. Hier einige weitere regionale Sprachen Lateinamerikas:
- Quechua in Bolivien und Peru, mit 10 Millionen Sprechern nach Spanisch und Portugiesisch Lateinamerikas dritthäufigst gesprochene Sprache
- Aymara in Bolivien, Peru, Chile; die Aymara sind ein indigenes Volk der Andenregion Südamerikas
- Guarani in Paraguay, Bolivien, Argentinien, Brasilien, neben Quechua die wichtigste indianische Sprache Lateinamerikas mit mehr als 4 Millionen Sprechern
- Kichwa in Ecuador, Peru, Bolivien
- Mapudungun in Chile, Argentinien

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