Georgisch

Georgisch ist eine südkaukasische bzw. kartwelische Sprache und bildet zusammen mit dem Mingrelischen, Lasischen und Swanischen eine Untergruppe innerhalb der kaukasischen Sprachfamilie.
Das Georgische ist Amtssprache in Georgien und wird dort von etwa 3 Mio. Menschen gesprochen. Weitere Sprecher befinden sich in der Russischen Föderation, im Iran, in der Türkei, in Armenien, Aserbaidschan, Griechenland sowie verstreut in Westeuropa und in den USA. Insgesamt gibt es etwa 4,5 Mio. Sprecher.

Die Standardsprache basiert auf dem Dialekt der Hauptstadt Tiflis. Georgisch wurde von vielen Sprachen beeinflusst und weist Lehnwörter z.B. aus dem Griechischen, Lateinischen, Persischen, Arabischen, Russischen, Türkischen und in letzter Zeit vor allem aus dem Englischen auf.

Das Georgische hat ein eigenes Alphabet, das aus 33 Zeichen besteht und aus dem 11. Jhr. stammt. Es wird Mchedruli („Ritterschrift“) genannt und wurde wahrscheinlich aus der aramäischen Schrift unter Einfluss des Griechischen entwickelt. Dieses wird auch für die Sprachen Ossetisch und Abchasisch verwendet. Die Schrift kennt keine Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung. Für religiöse Zwecke existiert noch ein älteres Alphabet. Schon seit dem 5. Jhr. verfügt das Georgische über eine reiche Literaturtradition. Unter http://omniglot.com/writing/georgian.htm sind die verschiedenen Alphabete abrufbar.
Das Zahlensystem ist – vergleichbar mit dem Französischen – gemischt dezimal-vigesimal: 30 ist z.B. „Zwanzig und Zehn“, 40 ist „Zwei mal Zwanzig“.

An den georgischen Nachnamen kann man teilweise die Herkunft des Namensträgers lokalisieren. Die typische Endung -dse (z.B. Schewardnadse) weist auf eine Herkunft aus dem Westen hin, die Endung -schwili (z.B. Dschughaschwili) hingegen stammt ursprünglich aus dem Osten.

Eine georgische Online-Grammatik ist unter www.armazi.com abrufbar. Ein Deutsch – Georgisches Wörterbuch gibt es unter www.foreignword.com/dictionary/georgian . Weitere Informationen und Ansprechpartner für die Georgische Sprache gibt es an der Georgischen Akademie für Wissenschaften. Kaukasiologie kann man u.a. an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studieren.

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